Kann man Empathie googeln? MeetUp #7 Lernen
11. November 2025
Wie lernen wir in einer zunehmend digitalisierten Welt – und welche Rolle spielen dabei Empathie, Kreativität und soziale Fähigkeiten? Ob digitale Lernwelten wie Minecraft, die Stadtentwicklung virtuell erlebbar machen, oder die ganze Stadt selbst zum Lernort wird: Das MeetUp zeigte, wie Lernen heute funktioniert – weit über klassische Klassenzimmer hinaus. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern vor allem um Menschen: Wie fördern wir Empathie? Welche sozialen Kompetenzen brauchen wir? Und wie verbinden wir digitales Spielen mit echter Teilhabe?
Unter anderem wurde das Smart City Projekt Historisch.Digital aus dem Fachbereich Kultur und dem Historischen Museum Hannover, dem ZeitZentrum Zivilcourage und dem Stadtarchiv vorgestellt. Mit der im Projekt entwickelten App werden Infos zur Geschichte und Kultur Hannovers dort zur Verfügung gestellt, wo sie gebraucht werden: im Stadtraum selbst. Mit interaktiven Touren zu vielfältigen Themenschwerpunkten kann die Stadt so mit dem Smartphone auf eigene Faust erkundet werden. Der Medienpädagoge Alan Stewart hat einen Einblick gegeben, wie Gaming und Stadtplanung zusammen aussehen kann. In der Open-Source-Version von Minecraft, Minetest, wurde eindrucksvoll gezeigt, wie digitale Spiele zu echten Beteiligungswerkzeugen werden können. Das Jugend Parlament war auch mit dabei und hat die Perspektive von Kinder und Jugendliche zum Thema Mitspracherecht und Demokratie im Alltag eingebracht. Auch die Lernoase, mit Katarzyna Dec-Merkle, war mit einem KI-Projekt am Abend vertreten und hat den praktischen Umgang mit dem Tool angeleitet. Wie Herausforderungen im Lernen, in einer sich immer mehr digitalisierenden Welt, begegnet werden kann, wurde vom Fachberich Senioren, unter Begleitung von Patrick Ney, vorgestellt.

